Ich begleite meinen Gesang mit Gitarrenakkorden. Gitarrensoli kann ich nicht, wäre ohne Looper auch schwierig, weil ich beim Solospiel keine Rhythmusgitarre mehr als Background hätte.
Darum spiele ich Instrumental-Intros und -Soli auf der Harp. Bei der normalen Richter-Stimmung hat mich immer genervt, dass 2 Töne der Tonleiter fehlen (ich kann keine Spezialtechniken wie Bending usw.) und die Töne der oberen Oktave anders angeordnet sind als die der tiefen. Seit ich die Seydel Orchestra S entdeckt habe, bin ich total happy. Alle Töne sind verfügbar und die obere Oktave hat die gleiche Anordnung. Man hat über fast 2 1/2 Oktaven alle Töne zur Verfügung (außer Halbtöne). Ich habe mittlerweile 4 Harps auf die Orchestra S umgestellt.
Negativ muss ich anmerken, dass bei mir die Stimmplatten schnell defekt werden. Das wird wohl an meinem zu kräftigen Blasen und Ziehen liegen. Das muss ich mir noch abgewöhnen. Ein neuer Satz Stimmplatten kostet halb soviel wie die ganze Harp. Das geht schnell ins Geld. Wenn man öfter die Stimmplatten gewechselt hat, greifen nicht mehr alle Schrauben. Da könnte sich Seydel ein Beispiel an Lee Oskar nehmen. Dort sind bei neuen Stimmplatten immer neue Schrauben dabei.
Trotzdem möchte ich die Orchestra S nicht missen.