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Effect Pedal for Electric Guitar

  • Compressor
  • Analogue
  • Jack input and output
  • Bypass
  • Controls: Output, Sensitivity
  • Power supply via 9V battery or DC 9 V mains adapter (not included in the scope of delivery - suitable mains adapter: Art.409939)
  • disponibil din Noiembrie 1999
  • numărul articolului 288776
  • unitate de vânzare 1 bucată(ăţi)
Also available as brand new product 569 lei
519 lei
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HP
Gute Qualität, guter Sound
Hans Peter 27.08.2013
Der Mythos "Dynacomp".
Er verfolgt mich schon seitdem ich mir meine erste 12-Saiter gekauft habe.
Roger McGuinn hatte und hat ihn als "JangleBox" in seiner Rickenbacker, die Beatles und einige andere auch. Zugegeben, der Sound ist kein "Sound" an sich, wenn man es so nennen will, ist er nur eine plastische Verformung. Aber genau das macht den Kompressor bzw. Limiter aus.
Also habe ich nicht lange gezögert, die 80€ sind für ein Effektgerät "Standard", zur Not gibt's ja Money-back ;) Aber dazu sollte es nicht kommen...

Ein paar Tage später war das Paket auch schon da, schnell noch die Batterie rein (Netzteil wäre auch möglich) und zwischen den Laney und die Danelectro gestöpselt.
Ein bisschen "Mr. Tambourine Man" und "Turn! Turn! Turn!" später stand fest:
der Dynacomp bleibt hier. Als Elektrotechniker musste ich natürlich gleich einen Blick auf die Schaltung werfen ;) Statt dem alten und rauschenden CA3080 läuft hier der modernere LM13700, was zu weniger Rauschen im Ausgangssignal führt. Logisch :)
Ansonsten wurde die Originalschaltung nur um einen elektronischen Bypass erweitert. Wer also "true bypass" sucht, ist hier falsch!
Aber nicht nur die kleinen Verbesserungen haben einen insgesamt positiven Eindruck hinterlassen (aber leider nicht durchweg):

1.) die Verarbeitung/ Bedienung:
ein schweres Zinkdruckguss-Gehäuse ist schonmal immer gut. Dadurch rutscht das Gerät nicht bei jedem Luftzug durch die Gegend. Man hätte aber auch eine "Gummisohle" druafkleben können. Deswegen, und weil der Lack nicht sehr robust ist und an den Ecken gerne abplatzt, gibt es einen Stern Abzug.
Der Schalter, die Buchsen und die Potis sind aber von der hochwertigen Sorte und haptisch ein Traum. Zu Letzteren gibt's für die Bühne auch noch zwei Gummiaufsätze, damit man mit den Schuhsohlen auch gut einstellen kann.
Die Potiknöpfe sind auch nicht zu eng beieinander und schön groß. Pluspunkt.

2.) die Features:
Lautstärke, Kompression, mehr braucht man eigentlich nicht.
Die Ingenieure haben die Schaltung so entwickelt, dass man mit Werkseinstellungen beinahe in jeder Situation zufrieden sein kann. Weil aber manchmal ein Attack-Regler von Vorteil wäre, gibt's auch hier einen Stern Abzug. Aber nur formal, eigentlich ist es nur ein halber ;)

3.) der Sound:
kaum Kompression, sehr viel Kompression und alle Schattierungen dazwischen ;)
Schaltungstechnisch rauscht es jedoch, wenn kein Signal ankommt.
Ist aber unumgänglich, da ein Kompressor/Limiter eben so funktioniert, wie er funktioniert, auch bei analogen "Boutique"-Geräten ist das so. Digital wäre was anderes... Damit muss man leben können oder nach dem Kompressor einen Switch hängen ;)

Fazit:
der MXR macht seine Aufgabe gut. Weder besser noch schlechter wie seine modernen Brüder. D.h., wer auf gute Verarbeitung Wert legt und die Farbe Rot mag, für den ist der MXR perfekt. Allerdings funktionieren viele der günstigeren Klone genauso (auch wenn es viele nicht glauben wollen...), meist sogar mit Attack-Regler, aber das ist ein anderes Thema ;) Ich zumindest mag den Dynacomp, manchmal werkelt er mit einem zweiten Klon in Reihe, um auch das letzte Bisschen Dynamik aus dem Sound zu bügeln.

Jingle-janglende Grüße ;)
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